Warum Sachverständigengutachten im Pflegebereich?

Die Pflicht des (Sozial-)Gerichts zur Tatsachenfeststellung (Amtsermittlungsgrundsatz) erfordert das sogenannte Beweisverfahren. Das Gericht ermittelt den Sachverhalt (Tatsachen), der dem Urteil zu Grunde liegen soll.

Gerade auch bei einer Klage gegen einen Bescheid einer Kranken- oder Pflegekasse sind die Gerichte dem Amtsermittlungsgrundsatz verpflichtet. Dies hat zur Folge, dass zur Klärung fachlicher Fragen Pflegesachverständige herangezogen werden.

Der Sachverständigenbeweis dient der Ermittlung des für eine Entscheidung erforderlichen „Tatsachenstoffes“. Die Aufgabe eines Pflegeachverständigen besteht darin, durch Abgabe eines Gutachtens, die fehlende Sachkunde des Gerichts zur Beurteilung eines Sachverhalts zu ersetzen und dem Gericht dadurch eine Entscheidungsfindung zu ermöglichen.


 

Kurz gesagt: Pflegesachverständige beantworten in ihrem Gutachten Beweisfragen zur Klärung von strittigen Fragen und verhelfen so dem Gericht zur Entscheidungsfindung.

 


HENSELEIT+ | Gutachten & Expertisen:

  • Gutachten zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit / Grad der Selbständigkeit
  • Pflegefachliche Stellungnahmen und Gutachten im Antrags- und Widerspruchsverfahren gem. SGB XI
  • Bewertung von Abrechnungen ambulanter Pflegedienste
  • Stellungnahmen und Gutachen zu freiheitseinschränkenden Maßnahmen gem. §1906 BGB
  • Gutachen und Bewertungen zu Verläufen unsachgemäßer Pflege

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